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SUMMARY:Treffen der E-Mobility Gruppe -Initiative zur Entwicklung und Förderung der Elektromobilität in Kamenz am 03.07.2018 19 Uhr
DESCRIPTION:Initiative zur Entwicklung und Förderung der Elektromobilität in Kamenz\nTreffen am 03.07.2018 19 Uhr in der Stadtwerkstatt Kamenz\nBesucher und Interessenten laden wir am 03.07.2018 um 19 Uhr in die Stadtwerkstatt Kamenz ein. Zusammen mit der TU Dresden erarbeiten wir ein Konzept für unsere Region. Dieses soll dann den Städten und Gemeinden vorgestellt werden. \nRonny (Böhme)\nInitiativgruppe „E-Mobilität Kamenz und Umgebung 20.20“ und Sprecher „Ostsachsen wechselt e.V.“ \nDie Mobilitätswende in Deutschland hat begonnen.\nDie Frage ist weniger ob Elektromobilität sich durchsetzen wird\, sondern\nwann. Kamenz als Mittelzentrum mit relevanter Industrie im Bereich Elektromobilität sollte hier eine Vorreiterrolle einnehmen. Dies wird positiven Einfluss auf den Standort und die heimische Wirtschaft haben. Dazu erscheint es sinnvoll mit einem Konzept oder Leitbild die Entwicklung der\nElektromobilität voranzutreiben.\nKlimaschutz und die Emissionsreduzierung\, demographische Entwicklungen liefern weitere Argumente. Folgenden Handlungsfelder bieten Ansatzpunkte an denen gearbeitet werden sollte und die sich in eine langfristige Strategie eingliedern sollten.\nFür eine langfristig umsetzbare und akzeptierte Strategie\, ist es wichtig die Interessen und\nBedürfnisse der Kamenzer einfließen zu lassen. Die Bereitstellung von Informationsmaterialien\,\nzielgruppenspezifische Workshops aber auch der Auftritt bei öffentlichen Veranstaltungen stellen\ngeeignete Werkzeuge dar um ein Netz an Akteuren zu aufzubauen. Allerdings braucht konkrete\nUmsetzung auch permanente Unterstützung. \n \nDer Bau von Ladestationen in Kamenz hat bereits begonnen\, jedoch ohne ein einheitliches Konzept für den weiteren Ausbau. Zentrale oder stark frequentierte Standorte\, wie der Bahnhof\, das\nGewerbegebiet\, Lebensmittelgeschäfte oder auch Hotels eignen sich als Ladestandorte. Der LIS-\nAusbau im privaten Bereich und besonders beim Arbeitgeber aufgrund der steuerlichen Attraktivität kommt dabei eine hohe Bedeutung zu. Es ist sinnvoll einheitliche Kennzeichnungen und\nAbrechnungssysteme zu etablieren um geringe Zugangsbarrieren zu haben. \n \nElektromobilität ist nur dann nachhaltig\, wenn zum Laden der Fahrzeuge auf erneuerbare Energien zurückgegriffen wird. Da in Kamenz und Umgebung bereits regenerative Energiesysteme in Form von\nWindkraft-\, Photovoltaik- und Solaranlagen vorhanden sind\, bietet sich deren Nutzung auch für Elektrofahrzeuge an. Ob die vorhandenen Energiequellen ausreichen\, um den zukünftig steigenden\nEnergiebedarf zu decken\, muss über eine Prognose zur zukünftig benötigten Energiemenge und dem aktuellen Ausbau- und Leistungsstand ermittelt werden. Für die Speicherung von Energie\,\num diese auch zu einem späteren Zeitpunkt nutzen zu können\, bieten sich Batteriespeicher oder Photovoltaikanlagen an. \n \nElektrofahrzeuge werden aktuell oft im betrieblichen Kontext angeschafft. Ob ein Fahrzeug durch\neine elektrifizierte Alternative ersetzt werden kann\, hängt vom Nutzungsprofil ab und kann anhand von Fahrtenbucheinträgen analysiert werden. Eine Kostenaufschlüsselung macht deutlich\,\ndass sich E-Fahrzeuge bei sehr hohen Jahreslaufleistung lohnen können. Unternehmen\, die den Schritt in die Elektromobilität wagen\, erzeugen eine öffentliche Wahrnehmung und nachhaltige\nUmweltpolitik. Sie tragen dazu bei\, dass Mitarbeiter Vorurteile gegenüber Elektrofahrzeugen schneller verlieren und ggf. auch einen Kauf für die private Nutzung in Betracht ziehen. Dies kann mit kostenlosen\nLademöglichkeiten unterstützte werden. \n \nDurch die Nutzung regionaler Ressourcen sowie die Integration bestehender Firmen\, kann das\nWirtschaftsgeschehen in Kamenz gestärkt und regionale Wertschöpfung aufgebaut werden.\nInteressierte Firmen können als Anbieter von Ladeinfrastruktur ein nachhaltiges Unternehmensbild unterstützen\, Berufspendlern den Einstieg in E-Mobilität erleichtern und so auch qualifizierte\nArbeitskräfte akquirieren. Unternehmen in Kamenz sollten frühzeitig Strategien entwickeln um gute Fachkräfte davon zu überzeugen zu pendeln oder langfristig umzuziehen. Ein verbessertes\nMobilitätsangebot zählt dabei zu den sinnvollen Möglichkeiten\, wie bspw. ein zwischen Bahnhof und Gewerbegebiet verkehrender eShuttlebus\, überdachte Fahrradstellplätze sowie Jobtickets. \n \nEine gute Anbindung der Kreisstadt an angrenzende Ortschaften ist vor allem mit Blick auf die\ndemographische Entwicklung wichtig. Das bestehende Angebot von Bus\, Bahn und Taxi reicht dabei oftmals nicht aus\, um den Mobilitätsbedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden. Mobilitätsplattformen\,\ndie Pkw-Besitzer und Fahrten-Nachfrager zusammenbringen\, spezielle Einkaufsshuttlebusse oder auch Rufbusse sind mögliche Alternativen. Zudem existieren Konzepte in denen Dinge des täglichen Bedarfs\ndurch mobile Dienstleister in die Ortschaften gebracht werden.
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